Archiv für die Kategorie ‘Wetten’

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NBA am Sonntag

November 2, 2008

Heute Sonntag finden nur zwei NBA-Partien statt. Die NY Knicks spielen zuhause gegen die Milwaukee Bucks. Knicks-Trainer Mike D’Antoni hat sich bereits von seiner harten Seite gezeigt, und dies obwohl die Knicks erst zwei Spiele bestritten haben. Bei der 116:87 Niederlage gegen die 76ers spielten die beiden Stars Stephon Marbury und Eddy Curry keine einzige Minute. Angesicht des Erfolges dieser Massnahme kann man sich streiten, ob es die richtige Entscheidung war. D’Antoni gibt sich auf jeden Fall realistisch: „It’s not going to be a Cinderella story, we are going to have to work and there are going to be nights like this, but we will bounce back and Sunday at the Garden we will be ready.“ Für einen Sieg gegen die Bucks wird eine ähnlich gute Leistung wie im Saisoneröffnungsspiel gegen die Miami Heat (120:115 Sieg) von Nöten sein. Auch bei den Bucks läuft noch längst nicht alles rund. Zwei der ersten drei Spiele gingen verloren, zuletzt die gestrige 91:87 Heiniederlage gegen die Raptors. Zudem wird Point-Guard Luke Ridnour wegen Rückenproblemen fehlen. Die letzten drei Spiele im Madison Square Garden zwischen den beiden Teams konnten die Knicks alle für sich entscheiden.

Milwaukee Bucks bei New York Knicks Spread New York Knicks -5.5

Minnesota Timberwolves bei Oklahoma City Thunder Spread Minnesota Timberwolves +1.5

Kombi-Quote: 3.65 (Einsatz 10 € = 26.5 € Reingewinn)

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Season Preview Part 2

November 2, 2008

Leider war die letzte Wette nichts. Aber das wird uns nicht weiter aufhalten, denn heute Abend folgen schon die nächsten Tipps. Zuerst aber noch ein weiterer Teil unserer Saison-Vorschau.

Atlanta Hawks

Die Hawks verblüfften letztes Jahr viele Experten mit der starken Playoff-Serie gegen die Boston Celtics. Sie brachten den späteren Meister an den Rand eines frühen Ausscheidens. Viel zu dieser ausserordentlichen Leistung trug Joe Johnson bei: Er erzielte 20 Punkte pro Partie, dazu kamen durschnittlich 4 Assists. Auch dieses Jahr werden seine Führungsqualitäten von Nöten sein, um junge Spieler wie Acie Law und Al Horford an seiner Seite noch besser zu machen. Neben Joe Johnson ist auch Mike Bibby eine Stütze des Teams. Der Point-Guard hat immer noch das Auge für seine Mitspieler und weiss genau, wann er denn Ball wo hinzuspielen hat. Im Blickpunkt steht sicher auch Josh Smith: Obwohl erst 22 jährig, übernahm er letzte Saison einen grossen Teil der offensiven Arbeit und wies einen Schnitt von 17.2 Punkten pro Spiel auf. Die Bestätigung wird nicht einfach sein, doch in den bisherigen Spiel wusste Smith zu überzeugen. Da die Hakws den grössten Teil des Teams zusammenhalten konnten, werden sie dieses Jahr noch weiter zusammen wachsen, noch näher zusammen rücken. Das sah man auch gestern, als sie die 76ers nach einem 23 Punkterückstand noch mit 95:88 besiegen konnten.

Fazit: Meiner Meinung nach müssen sich die Hakws vor allem in der Defensive verbessern. Sie waren letzte Saison das fünft schlechteste Rebound-Team und auf Platz 18 bei kassierten Punkten pro Ballbesitz. Mit ihrer Athletik und ihrer Körpergrösse müssen die Hawks viel mehr Turnovers erzwingen, viel besser am defensiven Brett arbeiten. Einmal den Ball in der Defensive geholt, heisst es sofort in den schnellen Gegenzug zu gehen -  und dort sind die Hawks bekanntermassen ja am besten. Wenn die Verbesserungen so eintreten, glaube ich, dass sich die Atlanta Hakws auch dieses Jahr wieder für die Playoffs qualifizieren werden.

Washington Wizards

Jedes Jahr das gleiche Lied bei den Washington Wizards – oder besser gesagt, das gleiche Leid. Schon wieder schlagen sich die Wizards mit Verletzungssorgen herum. Gilbert Arenas wird einmal mehr für unbestimmte Zeit verletzt ausfallen, dazu ist für Brendan Haywood wegen einer Handgelenksverletzung die Saison gelaufen. Keine guten Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Saison. Das sahm man auch schon in den Preseason-Games: Es setzte fünf Niederlagen in sieben Vorsaison-Spiele ab, zum Teil waren die Leistungen wirklich bedenklich schwach. Die schlechte Stimmung übertrug sich leider auch auf die laufende Saison und so gingen die ersten beiden Saison-Spiele verloren. Um diese Negativserie zu stoppen, braucht es einen Antawn Jamison und einen Caron Butler in Topform. Dazu müssen Bank-Spieler wie Adam Blatche oder Nick Young starke Leistungen abrufen, um dem Team in schwierigen Situationen frischen Wind zu verleihen.

Fazit: Gilbert Arenas wird den Wizards fehlen. Vor allem in der Offensive könnten sie den starker Dribbler mit schnellem Zug zum Korb gut gebrauchen. Auch ist Arenas sehr treffsicher von der Freiwurflinie. Ohne Arenas werden die Wizards wohl auf eine Princeton Offensive umstellen, d.h. vier Leute an der 3er-Linie und einen Mann in der Zone. Diese Offensiv-Variante lebt von seinem schnellen Passspiel und von guten Dreipunktewürfen. Vor allem gegen Gegner, die einem athletisch überlegen sind, ist die Princeton Offensive ein probates Mittel. Der Nachteil liegt jedoch darin, dass man sehr viel Zeit und Training benötigt, bis jeder Handgriff sitzt. Und diese Zeit wird dann wohl fehlen, um das defensive Spiel zu verbessern. Die Vor- und Nachteile liegen also auf der Hand. Ich glaube, dass die Nachteile schlussendlich überwiegen werden. Zudem kann ein Gilbert Arenas nicht einfach so ersetzt werden, so dass die Wizards die Playoffs dieses Jahr verpassen werden.

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Auftakt nach Mass

Oktober 29, 2008

Was für ein Start in die neue NBA-Saison! Schon der erste Wetttip trifft ins Schwarze. Der Reingewinn beträgt genau 27.25 €.

Nun aber zu den heutigen Wetttipps. Die New Jersey Nets eröffnen ihre Saison mit einem Auswärtsspiel in Washington. Die Nets stellen dieses Jahr eine sehr junge Mannschaft. Richard Jefferson wurde an die Bucks abgegeben, im Gegenzug kamen Bobby Simmons und der Chinese Yi Jianlian. So gesehen werden Devin Harris und vor allem Vince Carter sehr viel Verantwortung übernehmen müssen und für die jungen Spieler wie Josh Boone, Brook Lopez oder Sean Williams ein Vorbild sein. Dann ist auch mit dieser unerfahrenen Mannschaft einiges möglich. Die Wizards ihrerseits müssen sich wieder einmal mit Verletzungspech herumschlagen. Gilbert Arenas fällt noch längere Zeit aus, dazu wird Center Brendan Haywood wohl die ganze Spielzeit verletzt pausieren müssen. Sicher keine guten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start. Umso mehr, wenn Caron Butler und Antawn Jamison einen schlechten Tag erwischen sollten…

New Jersey Nets bei Washington Wizards Spread New Jersey Nets +6

Milwaukee Bucks bei Oklahoma City Thunder Spread Oklahoma City Thunder -3

Kombi-Quote: 3.5 (10 € Einsatz = 35.0 € Reingewinn)

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Jetzt geht’s los!

Oktober 28, 2008

Nach langem Warten ist es endlich so weit: Die neue NBA-Saison geht los! In den nächsten Tagen werden weitere Mannschaften vorgestellt und dazu wird es auch immer gleich Tipps geben. Der heutige Tipp fällt aus zeitlichen Gründen leider kurz und knapp aus:

Milwaukee Bucks bei Chicago Bulls Spread Chicago Bulls – 6.5

Portland Trail Blazers bei LA Lakers Spread LA Lakers – 7.5

Kombi-Quote: 3.73 (Einsatz 10 € = 27.3 € Reingewinn).

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Season Preview Part 1

Oktober 26, 2008

Der Start zur neuen NBA-Saison steht unmittelbar bevor und daher wird es Zeit, die einzelnen Teams näher unter die Lupe zu nehmen.

Chicago Bulls

Die Bulls werden die Saison mit einem neuen Trainer in Angriff nehmen. Vinny Del Negro hat in seinem Leben noch kein einziges Team gecoacht. Deshalb hat man ihm mit Del Harris, der schon die Houston Rockets, die Milwaukee Bucks und die Los Angeles Lakers trainiert hat, einen erfahrenen Assistenten zur Seite gestellt. Die schwierigste Aufgabe für den neuen Head Coach wird sein, den Bulls wieder ein ordentliches Defensivspiel anzueignen. Die defensive Stabilität ging nämlich leider verloren, als man letzte Saison Big Ben Wallace zu den Cavs tradete. Damals stoss im Gegenzug Drew Gooden zu den Bulls. Der Rebound-Spezialist wird in seiner ersten kompletten Bulls-Saison stark gefordert sein, vor allem unter dem eigenen Brett. In der Offensive sind eigentlich keine Probleme auszumachen. Mit dem schnellen Flügelspiel über Luol Deng und den starken Guards Kirk Hinrich und Larry Hughes haben die Bulls schon manche Gegner vor Probleme gestellt.

Fazit: Für die Bulls wird es wirklich wichtig sein, dass sich die Starting Lineup mit Deng, Gooden, Hinrich, Hughes und Noah als Team findet, vor allem in der Defensive. In der Offensive würde ich einen schnellen wide-open Stil bevorzugen, weil die Bulls über hervorragende Passgeber verfügen. Desweiteren sollte sich Vinny Del Negro von seinen Assistenz-Trainern führen lassen und von ihrer Erfahrung profitieren. Wenn dies alles so eintritt, sind die Playoffs absolut in Reichweite.

Los Angeles Lakers

Für die Lakers gilt ähnliches wie für die Bulls: Offensiv wow, defensiv mau. Die defensiven Probleme waren besonders augenfällig in der letztjährigen Playoff-Serie gegen die Celtics. Kobe Bryant dazu:„I think if we’re going to learn anything from this series is that we can’t expect to win a championship by focusing on the offensive end.“ In dieser Hinsicht ist die Rückkehr von Andrew Bynum doppelt erfreulich: Einerseits ist der junge Center ein Garant für Offensivspektakel, andererseits ist er eben auch ein sehr solider Verteidiger. Dies sieht auch Kobe so: „…rebounding and a shot-blocker in the middle – he solves a couple of those (defensive) problems!”. In der Preseason zeigte Bynum auf jeden Fall schon mal, was in ihm steckt. Zum freitäglichen 105-94 gegen die Oklahoma Thunders steuerte er 23 Punkte bei. Gleich überzeugend im Spiel gegen die Thunders war auch Derek Fisher. Der mittlerweile 34jährige Guard geht in seine 13 NBA-Saison und gilt als absoluter Führungsspieler. Zusammen mit Kobe verleiht er dem ansonsten jungen Team die nötige (Veteranen)-Stabilität. Auch darf man gespannt sein, wie sich der Rookie Sun Yue entwickelt. Der bereits 2007 gedraftete Yue erhielt im August 2008 einen Zweijahresvertrag bei den Lakers und startet nun in seine erste NBA-Saison. Der Chinese gilt als ausgezeichneter Passgeber und ist mit 2.06 m zudem sehr gross für einen Point-Guard. Dank seiner Grösse kann er auch als Shooting Guard oder Small Forward eingesetzt werden. Spieler wie Yue, oder auch Vladimir Radmanovic, Sasha Vujacic und Luke Walton, verleihen den Lakers ein sehr tiefes Kader. Vielleicht ein entscheidender Vorteil während einer langen, kräftezehrenden Spielzeit.

Fazit: Die Lakers haben mit Fisher, Byrant, Odom, Gasol und Bynum sicherlich eine sehr gute Starting Lineup. Bryant ist ein überragender Spieler, immer noch auf MVP-Niveau. Doch meiner Meinung nach bleibt sein Manko, dass er die Spieler um sich herum nicht wirklich besser macht. Dies wird jedoch von Nöten sein, genau so wie eine enorme Steigerung in der Defensive. Wenn Bynum die Löcher in der Verteidung stopfen kann und weiter offensiv auf hohem Niveau spielt, sind die Conference-Finals definitiv machbar.

Dallas Mavericks

Zweimal hintereinander schieden die Mavericks in der ersten Playoff-Runde aus. So gesehen war es nicht weiter erstaunlich, dass Coach Avery Johnson seine Sachen packen musste. Neu an der Seitenlinie steht nun Rick Carlisle. Der ehemalige Coach der Indiana Pacers und Detroit Pistons gilt als einer, der das richtige Gespür im Umgang mit NBA-Spielern hat. Dieses Fingerspitzengefühl wird allen voran bei Jason Kidd angebracht sein. Schon während der Saison, aber vor allen in der ersten und einzigen Playoff-Runde, war zusehen, dass Kidd das Vertrauen in seine Wurffähigkeit vollkommmen verloren hatte und selbst die offensten 3er nicht nahm. Dies sieht auch der Guard selber so: „I have to look for my shot a little bit more [...] the way we can make the team better is with me scoring and being more aggressive. That’s what Rick (Carlisle) has also talked about…“. Besserung ist also in Sicht und bezüglich Passspiel machen Jason Kidd sowieso nur wenige etwas vor.  Ebenfalls wichtig für die Mavericks wird sein, dass das Forward-Tandem bestehend aus Dirk Nowitzki und Josh Howard gute Leistungen abruft. Dies dürfte vor allem in Howards Interesse sein: in letzter Zeit gab es viele Negativschlagzeilen über sein Privatleben (Marihuana-Konsum, zu schnelles Fahren etc.) und er dürfte deshalb froh sein, wenn die Zeitungen wieder über seine sportlichen Leistungen berichten – vor allem wenn sie postitv ausfallen.

Fazit: Das grösste Problem der Mavericks scheint mir persönlich das Alter: Fünf ihrer wichtigsten Spieler haben bereits 12 NBA-Saisons oder mehr auf dem Buckel, Dirk Nowitzki immerhin 10 Spielzeiten. So gesehen muss ich auch nochmals auf Kidd zu sprechen kommen. Es bleibt abzuwarten, ob der bereits 35jährige Guard immer noch mit jüngeren Positions-Kollegen wie Chris Paul oder Deron Williams mithalten kann. Dies gilt allgemein für alle älteren Mavericks-Spieler. Ich glaube zwar, dass mit dieser Mannschaft die erste Playoff-Runde überstanden werden kann, mehr aber auch nicht.

Die ersten Wetttipps zur neuen Saison folgen in den nächsten Tagen. Deshalb sollte man sich noch schnell einen Account bei www.intertops.com anlegen – der Seite mit den besten NBA-Quoten und Wetten.

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Ausflug nach Philly

Juli 4, 2008

Josh Smith von den Atlanta Hawks scheint seinen restricted Free Agent Status in vollen Zügen zu geniessen. So machte er zusammen mit seinem Agenten am Mittwoch einen kleinen Ausflug nach Philadelphia, um mit den Managern der 76ers Vetragsgespräche zu führen. Die 76ers sind das NBA-Team mit dem meisten Platz unter der Salary Cap und sie werden daher wohl tief in die Tasche greifen, um Smith aus Atlanta wegzulocken. Die Rede ist von einem 5-Jahresvertrag mit 11 Mio $ jährlich.

Da Smith den Status eines restrited Free Agents hat, haben die Hawks immer noch ein Vorzugsrecht auf ihn. Es ist jedoch eher unwahrscheinlich, dass sie davon Gebrauch machen werden, weil sie schlicht keinen Platz mehr unter der Gehaltsobergrenze haben. Dies, weil sie mit Mike Bibby und Joe Johnson schon teure Spieler im Kader haben und sie zusätzlich auch noch Josh Childress einen neuen Vertrag anbieten wollen.

Letzte Saison erzielte Smith pro Spiel durschnittlich 17.2 Punkte und stand in allen 88 Partien der Hawks in der Startformation. Auch war Smith einer der Top-Wurfblocker der Liga. Er wäre für die 76ers also eine grosse Verbesserung gegenüber Reggie Evans auf der Position des Power Forwards. Zusammen mit Samuel Dalembert und Thaddeus Young würde Smith in Philadelphia ein starkes Frontcourt-Trio bilden. Ob der Deal zustande kommt, wissen wir am 9. Juli, ab dann dürfen die Teams nämlich offiziell Free Agents unter Vertrag nehmen.

ALLES MUSS RAUS

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Bingo for Baron

Juli 3, 2008

Gestern wurde bekannt gegeben, dass Baron Davis in Kürze einen 5-Jahresvertrag, der ihm über diesen Zeitraum rund 65 Mio $ zusichert, bei den LA Clippers unterzeichnen wird. Damit haben es die Clippers geschafft, erstmals in ihrer Geschichte einen Spieler zu verpflichten, dessen Popularität in LA etwa so gross ist wie jene von Kobe Bryant. Daneben könnte sich die Verpflichtung auch positiv auf den Re-Sign von Elton Brand auswirken. Der unrestricted Free Agent hatte vor kurzem noch abgelehnt, seinen auslaufenden Vertrag zu verlängern. Jetzt willigte er offenbar ein, sogar Gehaltseinbusse in Kauf zu nehmen, wenn ihm mit Baron Davis ein gestandener Spieler zur Seite gestellt würde.

Auch der Vertrag eines anderen Clippers-Spieler ist ausgelaufen, nämlich jener von Corey Maggette und so erhielt auch er den Status eines unrestricted Free Agents. Nach der Verpflichtung von Davis und dem Verbleiben von Brand dürfte für Maggette aber kein Platz mehr unter der Gehaltsobergrenze sein. Sorgen muss sich Maggette trotzdem nicht machen, wird er doch von San Antonio, Orlando, Boston und Philadelphia umworben.

Durch Davis und Brand könnten die Clippers zu den Elite-Teams der Liga aufschliessen. Daneben besitzen sie ja auch noch Top-Rookie Al Thornton und Center Chris Kaman. Bleibt nur zu hoffen, dass die Clippers dieses Jahr weniger Verletzungspech haben wie letzte Saison, denn Kaman und Brand in Bestform bilden zusammen eines der stärksten Power Forward/Center Duos der NBA.

In den nächsten Tagen wird sicherlich noch viel geschehen in Sachen Transfers. Immer noch sind zahlreiche Top-Spieler Free Agents, u.a. Bonzi Wells, Andre Iguodala, Jason Williams, Josh Smith und Luol Deng. Es bleibt abzuwarten, für welches Teams sie nächstes Jahr auflaufen werden. Wird dürfen auf jeden Fall gespannt sein.

ALLES MUSS RAUS

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Keep it family

Juli 2, 2008

Nach dem Erwerb von Antoine Walker, Marko Jaric, Greg Buckner und O.J. Mayo machen die Memphis Grizzlies mit einem neuen spektakulären Trade von sich reden. Es geht um die Verpflichtung von Marc Gasol, dem Bruder von Lakers und ex-Grizzlies Center Pau Gasol. Marc Gasol spielte zuletzt in Spanien bei Akasvayu Girona und wurde letztes Jahr mit einem Schnitt von 16.2 Punkten und 8.3 Rebounds pro Spiel zum Liga-MVP gewählt. Marc Gasol wurde bereits 2007 an 48. Stelle von den Lakers gedraftet, dieses Jahr wäre er im Draft wohl an den ersten Stelle gepickt worden. Dies sieht auch Memphis General Manager Chris Wallace so: „He was drafted 48th by the Lakers last year, but if he was in the draft this season, he’d be deep in the lottery. He’s one of the elite players in Europe.“

Die Entstehung des Trades ist doch ziemlich lustig. Die Rechte an Marc Gasol erhielten die Grizzlies im Februar durch einem grossen Trade mit den LA Lakers. Im Gegenzug durften sich die Lakers über einen absoluten Grizzlies-Leistungsträger freuen…die Rede ist natürlich von Pau Gasol. Bruder folgt also auf Bruder. Ganz fremd ist Memphis für Marc Gasol jedoch nicht, besuchte er hier doch die High School, währenddem Pau noch für die Grizzlies spielte.

Marc Gasol (2.16 m) würde zusammen mit Darko Milicic (2.13 m) eines der grössten Frontcourt-Duos der Liga bilden. Mit den Grizzlies könnte in der neuen Spielzeit also zu rechnen sein. Zu gönnen wäre es ihnen.

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Drafts and Trades

Juli 1, 2008

Die alte Saison ist kaum zu Ende und schon laufen die Vorbereitungen für die neue Spielzeit auf Hochtouren. Am 26. Juni fanden die NBA Drafts 2008 statt. Die Chicago Bulls durften als erstes ran und drafteten als Nr.1 Overall-Pick Derrick Rose. Rose ging auf die Simeon Career Academy und gewann mit seiner Highschool zwei State Championships. Am College spielte er für die Memphis Tigers und erreichte 2008 mit seinem Team das NCAA Championship Game. In jener Spielzeit (seine einzige auf dem College) erzielte Rose pro Spiel durchschnittlich 14.9 Punkte, 4.7 Vorlagen und 4.5 Rebounds.

Seine Stärken sind seine Athletik und seine Geschwindigkeit, mit welcher er sich immer wieder zum Korb durchsetzen kann. Auch gilt er als nervenstark und es wird ihm attestiert, dass er auf dem Spielfeld die richtigen Entscheidungen trifft. Dank seiner Grösse (1.93 m) und seinen langen Armen hat er auch keinerlei Probleme in der Defensive.

Wer sich von seiner Spielstärke selber überzeugen möchte, sollte sich folgendes Video zu Gemüte ziehen:

http://broadband.nba.com/cc/playa.php?content=video&url=http://boss.streamos.com/wmedia/nba/nbacom/draft/profiles/08draft_rose_d.asx

Weitere Informationen zum 2008 Draft findet ihr unter:

http://www.nba.com/draft2008/board.html

Ebenfalls für Schlagzeilen sorgte ein Monster-Trade, welcher in der letzten Woche unter Dach und Fach gebracht wurde. Der 6fache Allstar-Center Jermaine O’Neal wechselt zu den Toronto Raptors, im Gegenzug erhalten die Indiana Pacers T.J. Ford, Rasho Nesterovic und Roy Hibbert (Nr. 17 Draftpick). Ebenfalls im Trade beeinhaltet ist Draftpick Nr. 41 der Indiana Pacers Nathan Jawai, welcher zusammen mit O’Neal nach Toronto geht. Dafür erhalten die Pacers noch zusätzlich Center Maceo Baston von den Raptors.

Auch wurde von Seiten der Raptors bekannt gegeben, dass mit Jose Calderon eine Option auf einen neuen Vertrag ausgehandelt wurde. Darüber dürfte Jose Calderon sehr glücklich sein, da er nach dem Weggang von T.J. Ford nun etatmässiger Fulltime Starter auf der Position des Point Guards bei den Raptors ist. In der letzten Spielzeit erzielte Calderon 11.2 Punkte und 8.3 Assists pro Spiel.

Die Vorfreude auf die neue Spielzeit ist schon gross, bis dahin wird euch das Wettblog-Team mit den neusten Informationen von der Transferfront versorgen. Viel Spass und bis bald.

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Houston, wir haben ein Problem!

April 21, 2008

Gestern war eine gute Runde für das Wettblog-Team. Die erste 2er-Kombi hat geklappt. Die Orlando Magic gewannen ihr erstes Spiel gegen die Toronto Raptors mit 114:100. Dabei erreichte Dwight Howard sein 69. Double-Double (25 Punkte und 22 Rebounds) der Saison, keiner erreichte so viele in dieser Spielzeit. Für die Magic ist es der erste Playoff-Sieg seit 2003. Im zweiten Spiel dieser Kombi gewannen die LA Lakers gegen die Denver Nuggets mit 128:114. Pau Gasol, der mit den Grizzlies in drei Playoff-Serien kein einziges Spiel gewinnen konnte, gelang mit 36 Punkten, 16 Rebounds und 8 Assists eine fantastische Partie. Das gleiche gilt für Lamar Odom mit 17 Punkte, 14 Rebounds und 6 Assists. Das Spiel war relativ lange ausgeglichen, doch am Schluss standen sich die Nuggets-Spieler auch selbst im Weg. Im vierten Viertel beschwerte sich Allen Iverson so lange beim Referee, bis er ein technisches Foul kassierte. Das hielt ihn jedoch nicht davon ab, noch weiter zu lamentieren. Ergebnis: Zweites technisches Foul und Spielausschluss. Trotzdem gelangen Iverson 30 Punkte, gleichviele wie Carmelo Anthony.

Die zweite 2er-Kombi war leider nichts. Die Boston Celtics waren gestern eine Nummer zu gross für die Atlanta Hawks. Beim 104:81 erzielte Kevin Garnett 16 Punkte und holte 10 Rebounds, es war sein erstes Playoff-Spiel seit vier Jahren. Rajon Rondo steuerte 15 Punkte und 9 Assists bei. Die Hawks müssen in Spiel 2 eine Reaktion zeigen. Dies gilt auch für Joe Johnson, der zwar 19 Punkte verbuchen konnte, jedoch auch nur 7 von 22 Würfen aus dem Feld verwandelte. Im zweiten Spiel dieser Kombi gelang den Philadelphia 76ers eine kleine Sensation, indem sie das Auftaktspiel gegen die Houston Rockets mit 90:86 gewannen. Die 76ers lagen im dritten Viertel noch mit 15 Punkten (47:62) zurück. Doch ein 10:0-Lauf brachte Phili zurück ins Spiel und in der Mitte des vierten Viertels brachte Andre Miller sein Team in Führung. Diese gaben sie dann bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand.

Bei 10 € Einsatz auf die erste 2er-Kombi erhielt man 35 €, abzüglich der 10 € für die zweite 2er-Kombi hat man einen Gewinn von 25 €. Herzlichen Glückwunsch an alle, die mitgewettet haben! Die nächsten Wetttipps folgen demnächst. Viel Glück!

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